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Auftrag Feuerwehrinspektorat
Das Feuerwehrinspektorat ist ein Bereich der glarnerSach. Das vielseitige Aufgabengebiet beinhaltet folgende Hauptaufgaben:

  • Koordination und Aufsicht der Feuerwehren;
  • Beratung von Gemeinden und Feuerwehren;
  • Organisation und Durchführung von kantonalen und Regionalen Feuerwehrkursen;
  • Durchführung von Kontrollen und Inspektionen bei den Feuerwehren;
  • Rekrutierung, Ausbildung und Einsatz von Feuerwehrinstruktoren;
  • Verbindung zu Verbänden im Feuerwehrwesen;
  • Organisation und Beschaffung von kantonalen Feuerwehrmitteln;
  • Sicherstellung der Alarmierung;
  • Beitragswesen für Feuerwehrausrüstung und Löschwasserversorgung.

Auftrag der Feuerwehr
Die Feuerwehren bekämpfen als Ersteinsatzelement Feuer- Elementar- und andere Schadenereignisse. Sie sind flexible Organisationen, welche bei unterschiedlichsten Schadenereignissen innert Minuten in angepasster Stärke Hilfe leisten können. Insbesondere sind die Feuerwehren zu Rettung von Menschen, Tieren und Sachwerten sowie zur Schadenbekämpfung bei Bränden, Explosionen, Elementarereignissen verpflichtet und treffen bei unmittelbarer Bedrohung durch solche Gefahren die erforderliche Abwehrmassnahmen. Sie arbeiten in geeigneter Weise mit anderen Feuerwehren, den Einsatzdiensten des Bevölkerungsschutzes, weiteren Einsatzdiensten sowie kantonalen Amtsstellen zusammen. Die Feuerwehren leisten auch in andern Notfällen Hilfe, insbesondere wenn Personen gefährdet sind.

Organisation
Im Kanton Glarus stehen heute 11 Orts- und Stützpunktfeuerwehren zur Abwehr von Schadenereignissen Einsatzbereit. Drei davon (Grosstal Süd, Kärpf und Mollis) sind als regionale Stützpunkte bezeichnet und stehen für regionale Hilfeleistung bei grösseren Brand- und Elementarereignissen einsatzbereit. Der Kantonale Stützpunkt wird durch die Freiwillige Feuerwehr Glarus betrieben und nimmt zusätzliche Aufgaben wie Öl- und Chemiewehr für das gesamte Kantonsgebiet wahr.

Für den Strassenrettungseinsatz sind die Feuerwehren Netstal (Unterland und Mittelland), Kärpf (Grosstal und Sernftal, Grosstal Süd (Hinterland und Klausenstrasse) verantwortlich. Der Feuerwehreinsatz auf der Nationalstrasse wird durch die Stützpunkte Näfels-Mollis, Schänis und Quarten gewährleistet. Alle Feuerwehren müssen in der Regel ein Schadenereignis innerhalb von etwa 10 Minuten in dicht besiedeltem bzw. 15 Minuten in dünn besiedeltem Gebiet bekämpfen können.

Mittel
Der Personalbestand der Glarner Feuerwehren beträgt heute ca. 860 Angehörige der Feuerwehr (AdF). Alle AdF sind über das SMT alarmierbar. Die Alarmierung wird durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Glarus rund um die Uhr sichergestellt. Zur effizienten Ereignisbewältigung stehen unseren Feuerwehren 12 Tanklösch-, sowie 40 weitere Fahrzeuge (Rüstfahrzeug, Atemschutz, Mannschafts- oder Modulfahrzeuge) und ein umfangreicher Ausrüstungspark zur Verfügung.

Partner
Im Ersteinsatz (Alltagsereignis) arbeiten die Feuerwehren primär mit der Polizei und dem sanitätsdienstlichen Rettungswesen zusammen. Für spezielle Aufgaben werden gar private Unternehmen (zum Beispiel Bauunternehmen) beigezogen. Bei grossen und langandauernden Ereignissen sowie bei Katastrophen und Notlagen werden bereits heute Elemente des Zivilschutzes zur Unterstützung und Ablösung beigezogen.