
Wespen und Hornissen sind nützliche Insektenvertilger. Sie füttern ihre Brut mit Unmengen von Läusen, Raupen und andern Schädlingen. Die allein überwinternden grossen Weibchen suchen im Frühjahr ihre Nisthöhlen, wo sie die erste Brut selber aufziehen. Vorbeugend kann man Löcher und Spalten, wo der regelmässige Anflug beobachtet wird, verschliessen. Fliegen aber die ersten Arbeiterinnen ein und aus, wird es schwieriger. Offen hängende Nester kann der spezialisierte Imker leicht entfernen und eventuell anderswo ansiedeln. Nicht zugängliche Kolonien, die das Wohnen in Haus und Garten stören, werden durch den Imker vernichtet.
Hummeln und einzeln lebende Wildbienen sind ungefährlich und sollten nicht bekämpft werden, da sie im Laufe des Sommers wieder verschwinden. Schwärmende Bienen sammeln sich nach kurzer Zeit an einem Strauch oder Baum. Der herbeigerufene Imker fängt diese mit einer Kiste ein. Grundsätzlich gilt: Verhalten Sie sich ruhig und fordern Sie den Fachmann an über die Einsatzzentrale der Kantonpolizei Glarus Tel. 055 645 66 66. Die Feuerwehr unterstützt den Experten mit Matterial wie beispielsweise Leitern.
Name | Adresse | Tel.-Nr. | Kantonsteil | Gemeinden |
Hans Freuler | Aegeten 38 | P 055 615 22 35 | Unterland | Bilten, Niederurnen |
Konrad Regen | Mattstr. 8 | P 055 615 23 52 | Unterland | Mollis, Näfels, Oberurnen, Filzbach, |
Hanspeter Itschner | Risi 18 | P 055 640 71 45 | Mittelland | Netstal, Riedern, Glarus, |
Stefan Manser | Gässli 2 | P 055 643 22 61 | hinteres Hinterland | Luchsingen, Hätzingen, |
JakobRast | Bifang | P 055 642 22 31 | Sernftal | Engi, Matt, Elm, Schwanden, Schwändi, |
Robert Knobel | Grosstein | Nur Bienen | Hinterland | Mitlödi, Schwanden, |
Die Anforderung der Experten kann über die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Tel. 055 645 66 66 erfolgen. Die Feuerwehr unterstützt den Experten mit ihrem Material. (z. B. Leitern).
Achtung: Wespen- und Hornissennester können erst am Abend wenn alle Tiere ins Nest zurückgekehrt sind vernichtet werden.